Archivierter Artikel vom 10.10.2011, 11:39 Uhr
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Montabaur/Meudt

Mieter lassen Haustiere in der Wohnung verhungern

Ein besonders schlimmer Fall von Tierquälerei hat sich kürzlich in Meudt zugetragen. Der Leiter des Montabaurer Tierheims, Harald Lind, wurde zu einer Wohnung gerufen, in der sich Haustiere befinden sollten. Von den Mietern fehlte seit Wochen jede Spur. In den Räumen bot sich tatsächlich ein schreckliches Bild: Zwischen Müll und Dreck stand ein großer Käfig, in dem vier tote Tiere lagen. „Es waren eine Ratte, zwei Meerschweinchen und wahrscheinlich ein Häschen“, berichtet Lind der WZ. Ganz genau konnte er es nicht mehr erkennen, die Körper waren schon stark verwest.

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