Westerwaldkreis

Inzidenz im Westerwaldkreis klettert auf 92,1: Wert nähert sich wieder kritscher Marke von 100

Foto: dpa/Symbolfoto

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt im Westerwaldkreis weiter an. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag insgesamt 309 aktive Fälle, am Vortag waren es noch 269. Bei 152 und damit knapp der Hälfte der 309 aktiven Corona-Erkrankungen handelt es sich um Mutationsfälle, informierte die Behörde.

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Die Zahl der Infektionen im Westerwaldkreis stieg damit auf insgesamt 4894 an; inzwischen sind 4463 Erkrankte wieder genesen. Als Folge dieser Entwicklung steigt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner wieder an und lag am Donnerstag nach Landesangaben bei 92,1 im Kreis.

Damit nähert sich der Wert allmählich der kritischen Marke von 100. Denn: Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen in einer Region auf über 100 an, treten ab dem zweiten darauf folgenden Werktag die Regeln, die bis zur Lockerung am 7. März galten, wieder in Kraft.

Dann müsste der Einzelhandel wieder ganz schließen, ebenso Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten. Verboten wären auch körpernahe Dienstleistungen wie etwa Kosmetikbehandlungen. Friseurgeschäfte bleiben geöffnet. kür