Höhr-Grenzhausen

Im Archiv des Keramikmuseums Westerwald gestöbert: Alte Briefe zeugen von Freundschaft in dunklen Zeiten

Bei dem neuerlichen Lockdown hat auch das Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen seine Pforten schließen müssen. Die Ausstellungsräume sind menschenleer, die Heizung ist abgestellt. Doch im Verwaltungstrakt herrscht emsiges Treiben. Museumsleiterin Nele van Wieringen hat die Zeit ohne Besucher, Sitzungen und Ausstellungseröffnungen unter anderem dazu genutzt, die dunkelsten Ecken im 2000 Quadratmeter großen Museumskeller zu erkunden. Dabei ist ihr eine Korrespondenz in die Hände gefallen, die sie zutiefst bewegt hat. Denn: „Diese Briefe zeigen uns, wie man sich umeinander kümmert, ungeachtet welcher politischen Überzeugung man ist, und dies sogar mit einem ganzen Ozean dazwischen.“

Camilla Härtewig Lesezeit: 4 Minuten
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