Archivierter Artikel vom 16.07.2010, 15:12 Uhr
Wirzenborn

Historische Kostbarkeit verstaubte lange in Wirzenborn

So mache historische Kostbarkeit kommt zu Tage, wenn einmal alte Sachen geordnet werden. Ähnlich dürfte es mit dem Fund des „Codex Wirzenbornensis“ gewesen sein, der im Anbau des Küsterhauses um 1880 auf dem Speicher entdeckt worden ist.

Wirzenborn. So mache historische Kostbarkeit kommt zu Tage, wenn einmal alte Sachen geordnet werden. Ähnlich dürfte es mit dem Fund des „Codex Wirzenbornensis“ gewesen sein, der im Anbau des Küsterhauses um 1880 auf dem Speicher entdeckt worden ist.

330 Pergamentfolien umfasst das Dokument. Es ist ein Messbuch für Priester mit Noten für den Choralgesang. Entstanden ist die Schrift schon etwa um 1250. Sie hat also viele Jahrhunderte überdauert. Jetzt wird sie im Bistumsarchiv in Limburg aufbewahrt. Mehr über die Herkunft des Codex Wirzenbornensis und wie er nach Wirzenborn gekommen ist, steht in der Samstagausgabe der Westerwälder Zeitung.