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Hachenburg

Hering predigte: Für Landtagspräsidenten spielt Josef die Hauptrolle

Von Markus Müller
Über die Flucht der Heiligen Familie vor dem Kindermord des Königs Herodes nach Ägypten predigte Landtagspräsident Hendrik Hering in der Altstädter Kirche seiner Heimatstadt Hachenburg. Aufmerksame Zuhörer in den ersten Bankreihen: seine Familie und Pfarrerin Claudia Elsenbast. Foto: Röder-Moldenhauer
Über die Flucht der Heiligen Familie vor dem Kindermord des Königs Herodes nach Ägypten predigte Landtagspräsident Hendrik Hering in der Altstädter Kirche seiner Heimatstadt Hachenburg. Aufmerksame Zuhörer in den ersten Bankreihen: seine Familie und Pfarrerin Claudia Elsenbast. Foto: Röder-Moldenhauer

Als Landtagspräsident Hendrik Hering am Sonntag zwischen Weihnachten und Neujahr in der Kirche von Hachenburg-Altstadt predigen durfte, war es mit „Frohe Weihnachten“ vorbei. Thema seiner Ansprache war die Schriftlesung vom Tage, die von einem der schlimmsten in der Bibel beschriebenen Ereignisse berichtete: des vom jüdischen König Herodes betriebenen Kindermassenmordes von Bethlehem.

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Doch Hering, den viele der Gottesdienstbesucher vor allem als Nachbar, Freund, Anwalt, Kommunalpolitiker, Hachenburger Bürger und ehemaligen Stadtchef kennen, stellte noch nicht mal den klugen, aber auch grausamen Herodes in den Mittelpunkt seiner geistlichen Ansprache, sondern den heiligen Josef, der an der Weihnachtskrippe ja eher die Nebenrolle spielt. Aber für ...