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Hachenburg

Hachenburger Familie wurde Opfer: Geschichtswerkstatt erinnert an Schicksal der Schönfelds

Auf Anfrage von Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff hat Bruno Struif, Vorsitzender der Hachenburger Geschichtswerkstatt (GWH), anlässlich der Ausstellungseröffnung über jüdisches Leben im Vogtshof beispielhaft das Schicksal einer jüdischen Familie vorgestellt. Struif entschied sich dabei für die Familie von Simon Schönfeld, dessen Urenkel im vergangenen Herbst erstmals die Löwenstadt besuchte.

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Seither besteht ein enger Austausch zwischen ihm und der Geschichtswerkstatt (insbesondere mit der Zweiten Vorsitzenden Regina Klinkhammer). Wie Struif ausführt, kam Simon Schönfeld (1862-1911) in den 1880er-Jahren mit seiner Frau Rosa nach Hachenburg. Die Familie kaufte das Anwesen in der Südwest-Ecke des Alten Marktes und etablierte dort das Warenhaus Simon Schönfeld. ...