Plus
Westerwaldkreis

Glyphosatverbot 2023: So bereiten sich Landwirte in der Region vor

Von Angela Baumeier
Die außergewöhnliche Trockenheit im Juni und Juli machte den Landwirten 2019 zu schaffen und beeinträchtigte die Erntemengen. Neben den klimatischen Herausforderungen sehen sich die Bauern aber noch mit weiteren drängenden Problemen wie dem Glyphosatverbot konfrontiert.
Die außergewöhnliche Trockenheit im Juni und Juli machte den Landwirten 2019 zu schaffen und beeinträchtigte die Erntemengen. Neben den klimatischen Herausforderungen sehen sich die Bauern aber noch mit weiteren drängenden Problemen wie dem Glyphosatverbot konfrontiert. Foto: Angela Baumeier

Bis Ende 2023 soll ein wirksames Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat bundesweit greifen. Ein Szenario, das die Landwirte in Wallung bringt. Wie bereiten sie sich in der Region darauf vor, gibt es umweltfreundliche Alternativen? Müssen die Landwirte etwa auf Rezepte der Vergangenheit zurückgreifen?

Lesezeit: 4 Minuten
„Glyphosat wird in erster Linie im Zuge der konservierenden Bodenbearbeitung eingesetzt und war einst der Wegbereiter für bodenschonende Anbauverfahren mit weniger Pflügen, Grubbern und Eggen, dafür mit mehr Mulch- und Direktsaat“, stellt Matthias Müller, Kreisvorsitzender des Bauernverbandes Westerwald, fest. Mit der sogenannten minimalen Bodenbearbeitung in Verbindung mit Glyphosat sei erfolgreich gegen ...