Archivierter Artikel vom 21.11.2014, 10:23 Uhr
Westerburg

Gefahrgutfahrer starb nach Herzinfarkt: Ladung unbeschädigt

Auf dem Firmengelände einer Chemiefirma erlitt ein 53jähriger Lkw-Fahrer in der Nacht zum Freitag einen Herzinfarkt. Der Sattelzug hatte Gefahrstoffgüter geladen. Die Behältnisse blieben unbeschädigt.

Der Fahrer dieses Sattelzuges starb nach einem Herzinfarkt an einer Chemiefabrik in Westerburg. Der Lkw krachte in eine Halle. Die Gefahrgutladung blieb unbeschädigt.
Der Fahrer dieses Sattelzuges starb nach einem Herzinfarkt an einer Chemiefabrik in Westerburg. Der Lkw krachte in eine Halle. Die Gefahrgutladung blieb unbeschädigt.

Wie die Polizei berichtet, verlor der Fahrer in der Nacht zum Freitag gegen Mitternacht nach der Herzattacke die Gewalt über den Lkw. Das Gefährt prallte mit dem Auflieger in eine Außenwand einer Lagerhalle der Chemiefirma. Durch einen massiven Stahlträger wurde der Sattelzug allerdings gestoppt. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen und auch der schnelle notärztliche Einsatz konnten den Mann nicht am Leben erhalten.

Weil der Lkw Gefahrgutstoffe geladen hatte, wurde vorsorglich die Feuerwehr Westerburg verständigt. Da die Ladung jedoch unbeschädigt geblieben war, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Die genaue Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht genauer beziffert werden, dürfte aber schätzungsweise im fünfstelligen Bereich liegen, teilte die Polizei mit.