Archivierter Artikel vom 20.03.2019, 05:50 Uhr
Plus
Westerwaldkreis

Forstämter im Westerwaldkreis wollen Windwurf schnell aufarbeiten: Wie Stürme dem Borkenkäfer Vorschub leisten

Die Stürme der vergangenen Tage sorgten nicht nur während sie tobten für Gefahren, sondern werden dem Wald wohl nachhaltig Schaden zufügen. Denn durch sie kamen allein im Westerwaldkreis rund 45.000 Festmeter Windwurf zusammen. Zumeist Fichten, die den Stürmen „Bennet“, „Eberhard“ und „Franz“ nicht standhielten. Sie sind im wahren Wortsinn ein gefundenes Fressen für die Borkenkäfer, die dem Wald seit dem trockenen Sommer 2018 ohnehin zu schaffen machen. „In der Kombination müssen wir von einer Katastrophe sprechen, deren gesamtes Ausmaß wir in den kommenden Wochen Stück für Stück erkennen werden“, fasst Michael Weber, Forstamtsleiter in Rennerod, die prekäre Situation im Forst zusammen, „der Sturm hat sozusagen nochmals Öl ins Feuer gegossen.“

Susanne Willke Lesezeit: 3 Minuten