Archivierter Artikel vom 06.04.2019, 08:00 Uhr
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Astert

Förster zeigt am Beispiel Astert Perspektiven nach Sturm und Borkenkäfer auf: Schutz alter Bäume muss belohnt werden

Sturmtief Eberhard hat im März eine Spur der Verwüstung durch die Wäller Wälder gezogen. So auch in Astert, wo die Gemeinde durch die vielen umgeworfenen Bäume herbe finanzielle Verluste im Forst hinnehmen muss. „Im August haben wir einen mittelfristigen Betriebsplan für den Wald erstellt. Mit dem jüngsten Sturm ist die Arbeit vieler Jahre hinfällig“, berichten Ortsbürgermeister Erich Wagner und Revierförster Andreas Schäfer. Die Einnahmen, die durch einen eventuellen Verkauf des Holzes nach China möglich wären, sind angesichts des derzeit völlig überschwemmten Marktes und des geringen Umfangs der Stämme nur ein winziger, kaum nennenswerter Strohhalm, nachdem der Borkenkäfer im vergangenen Sommer/Herbst bereits riesige Schäden hinterlassen hat.

Von Nadja Hoffmann-Heidrich Lesezeit: 3 Minuten