Archivierter Artikel vom 14.03.2014, 09:27 Uhr

Familien als Keimzellen der Gesellschaft unterstützen

Stephan Schnelle vom Bischöflichen Ordinariat (Bistum Limburg) zu den katholischen Familienzentren:

Theresia Hafermann (links), die Leiterin der katholischen Kindertagesstätte Christkönig in Westerburg, und Pastoralreferentin Isabelle Blumenberg freuen sich auf die Eröffnung des katholischen Familienzentrums am 18. März.
Theresia Hafermann (links), die Leiterin der katholischen Kindertagesstätte Christkönig in Westerburg, und Pastoralreferentin Isabelle Blumenberg freuen sich auf die Eröffnung des katholischen Familienzentrums am 18. März.

Die Kirche sieht Familien auch als „Keimzellen der Gesellschaft“ und tut gut daran, Familien zu unterstützen und zu fördern. Die Verantwortlichen im Bistum Limburg spüren zunehmend, dass es nicht ausreicht in den Einrichtungen „nur“ die Kinder in den Blick zu nehmen. Wir binden deshalb die Familie mit ein und können so viel umfassender und nachhaltiger helfen und unterstützen. Die Kindertagesstätten sind ideale Anlaufstellen, da Kinder in fast allen Lebenslagen hier betreut werden und so auch ein Kontakt zu den Familien entsteht.

Eine eigene Finanzierung der Familienzentren durch das Bistum gibt es nicht. Auch das Land Rheinland-Pfalz fördert solche Zentren bislang nicht, andere Bundesländer tun dies. Der Innovationsfonds des Bistum hat aber bei den Förderschwerpunktens bewusst die Kindertageseinrichtungen und Angebote der Familienpastoral benannt, so dass Kirchengemeinden Förderanträge stellen können.