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Staudt

Erleichterung über Lockerungen: Chor „Singsations“ fiebert Auftritt entgegen

Bei der Corona-Pandemie zeigt sich, was die Einschränkungen im Allgemeinen und die Begrenzungen bei der Ausübung von kulturellen Aktivitäten im Besonderen anbelangt, offenbar nach vielen „düsteren“ Monaten endlich Licht am Ende des Tunnels. Es gibt gute Beispiele, dass Kultur- und Musik treibende Vereine in der Region bei den Beschränkungen nicht einfach die Hände in den Schoß gelegt haben, sondern alle erlaubten Möglichkeiten, soweit das für das jeweilige Genre sinnvoll war, genutzt haben. Ein Beispiel hierfür ist der junge Frauenchor „Singsations Westerwald“, der seit August 2012 unter dem Dirigat von Jessica Burggraf steht. Der Chor ist eine bunt gemischte Gruppe von erfahrenen Sängerinnen, die alle gebürtig aus dem Westerwald kommen, jedoch mittlerweile verteilt in ganz Deutschland wohnen. Sie proben regulär nur einmal im Monat, sodass viel Eigeninitiative gefragt ist. Ihr Repertoire ist sehr vielfältig und reicht von Volksliedgut bis Gospelgesang.

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Die WZ wollte wissen, wie „Singsations“ die Durststrecke überbrückt hat. „Zu Beginn der Pandemie waren Präsenzproben unter strengem Hygienekonzept möglich. Nach dem Kontaktverbot wurde dann online geprobt, zuerst über ‚Zoom‘, das eher schwierig war, weil unsere Chorleiterin uns nicht hören konnte“, berichtet Michelle Hannappel. „Deutlich größere Probenerfolge erzielten wir dann ...