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Westerwald/Berlin

Der Wäller Andreas Nick (CDU) will im Röttgen-Team politische Impulse setzen

Das Rennen um den Parteivorsitz der Bundes-CDU läuft auch in der Adventszeit und trotz Corona auf Hochtouren. Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen wollen sich beim digitalen Bundesparteitag im Januar als Nachfolger von CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Wahl stellen. Und mittendrin ist neben der Linzerin Ellen Demuth auch ein Westerwälder: Der 53-jährige Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick soll federführend die Bundes-CDU modernisieren und in neuen Milieus verankern. Norbert Röttgen will den Montabaurer im Falle seines Sieges in sein Team berufen. Als Mitglied der Lenkungsgruppe, deren Chefstrategin die 38-jährige Rheinland-Pfälzerin Ellen Demuth ist, soll Nick die CDU neu aufstellen. Weitere Mitglieder sind die Vorsitzende der Herrhausen-Gesellschaft Anna Herrhausen sowie die Bundestagsabgeordneten Elisabeth Motschmann, Johann Wadephul, Kai Whittaker sowie die Leopoldina-Forscherin Christiane Kuhl. Wir haben mit dem Montabaurer Andreas Nick über notwendige Weichenstellungen seiner Partei gesprochen.

Von Stephanie Kühr
Lesezeit: 4 Minuten
Ihre Zugehörigkeit zum Kompetenzteam von Norbert Röttgen ist zugleich ein Votum für den CDU-Politiker im Rennen um den Parteivorsitz. Was schätzen Sie an ihm und warum unterstützen Sie ihn? Ich halte Norbert Röttgen seit Langem intellektuell und politisch für den stärksten Vertreter unserer Generation in der CDU. Deshalb habe ich mich ...