Montabaur/Frankfurt

Das Los eines ICE-Pendlers: Jeden Monat stundenlang auf den Zug gewartet

Rund 45 Stunden hat ein Berufspendler aus dem Westerwald in diesem Jahr bereits ungeplant auf die Züge der Deutschen Bahn warten müssen. Der Betroffene aus Höhr-Grenzhausen nutzt seit Jahren die ICE-Verbindung von Montabaur nach Frankfurt, um seine Arbeitsstelle zu erreichen. Als sich die Verspätungen im Jahr 2018 häuften, begann er damit, über jede einzelne Verbindung Buch zu führen. Das Ergebnis: In den ersten sechs Monaten hat er in der Summe mehr als eine ganze Arbeitswoche mit Warten verbracht – teilweise am Bahnsteig, teilweise im Zug. Besonders dramatisch war es demnach im Monat Juni, in dem sich die Verspätungen auf 11 Stunden und 20 Minuten summierten. Fünfmal waren die Züge mehr als eine Stunde zu spät. Betroffen waren hiervon der ICE 811 morgens ab Montabaur und der ICE 814 abends ab Frankfurt/Hauptbahnhof.

Thorsten Ferdinand Lesezeit: 3 Minuten
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