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Hof

Corona-Krise: Auch falscher Positivtest hat negative Folgen

Zum Schutz vor Corona-Ansteckungen in seinem Bekleidungsgeschäft in Hof hat Unternehmer Ulrich Theis eine Luftfilteranlage installieren lassen. Seine eigene vermeintliche Infektion im Oktober war nach heutigem medizinischem Kenntnisstand wohl falscher Alarm.  Foto: Röder-Moldenhauer
Zum Schutz vor Corona-Ansteckungen in seinem Bekleidungsgeschäft in Hof hat Unternehmer Ulrich Theis eine Luftfilteranlage installieren lassen. Seine eigene vermeintliche Infektion im Oktober war nach heutigem medizinischem Kenntnisstand wohl falscher Alarm. Foto: Röder-Moldenhauer

Mit der Ausweitung schnellerer, flexiblerer Testmethoden für den Nachweis des Coronavirus kommt automatisch auch die Frage nach der Genauigkeit dieser Verfahren auf. Aber selbst die als deutlich präziser eingestuften PCR-Labortests können in ganz seltenen Fällen fehlerhaft sein. Diese Erfahrung hat der Unternehmer Ulrich Theis aus Hof gemacht, der nach heutigem Kenntnisstand seines Hausarztes Dr. Peter Kemme (Hof) wohl im Oktober vergangenen Jahres nicht, wie zunächst angenommen, mit dem Virus infiziert war. Und auch bei dem Mediziner selbst, der bereits im Mai 2020 positiv getestet worden war, haben sich, wie bei seinem Patienten Theis, in mehreren Bluttests über Monate keinerlei Antikörper nachweisen lassen, die eine vorangegangene Infektion belegen.

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Als Ulrich Theis, der in Hof ein Bekleidungsgeschäft führt, im Oktober plötzlich leichte Erkältungssymptome verspürte, ging er zum Hausarzt, wo er sofort einen PCR-Test machen musste. „Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, positiv zu sein. Ich hatte leichten Schnupfen, fühlte mich aber ansonsten gesund. Ich war sogar noch im ...