Westerburg

CDU-Gemeindeverband überreicht Spendenscheck: Bei Langenhahn soll neuer Wald entstehen

Die Wiederaufforstung unserer Wälder liegt auch dem CDU-Gemeindeverband Westerburger Land laut eigenen Angaben sehr am Herzen. Dieser Tage fand auf dem Rathausplatz in Westerburg eine Spendenübergabe an den Verein „Wäller Helfen“ statt, der die Aktion „Wäller forsten auf“ ins Leben gerufen hat.

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Auch der CDU-Gemeindeverband Westerburger Land unterstützt die Baum-Pflanz-Aktion von „Wäller Helfen“. Für die Verbandsgemeinde Westerburg wurde eine Fläche in Langenhahn ausgewählt. Auf dem rund ein Hektar großen Waldstück soll ein Laub- und Mischwald entstehen. Die Pflanzaktion startet Ende Oktober.
Auch der CDU-Gemeindeverband Westerburger Land unterstützt die Baum-Pflanz-Aktion von „Wäller Helfen“. Für die Verbandsgemeinde Westerburg wurde eine Fläche in Langenhahn ausgewählt. Auf dem rund ein Hektar großen Waldstück soll ein Laub- und Mischwald entstehen. Die Pflanzaktion startet Ende Oktober.
Foto: VG-Verwaltung

Auf einer circa einen Hektar großen Fläche in der Gemarkung Langenhahn soll ein neuer Laub- und Mischwald entstehen. Die Pflanzaktion, so die bisherigen Planungen, sollen Ende Oktober beginnen und sich über zwei Wochenenden erstrecken. Gesucht werden für die Termine noch Mitstreiter.

Mit einem symbolischen Spendenscheck in Höhe von 600 Euro im Gepäck war der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Westerburger Land, Michael Wisser (Ortsbürgermeister von Bellingen), nach Westerburg gekommen. Begleitet wurde er von den Fraktionsmitgliedern Markus Hof (VG-Bürgermeister und Ortsbürgermeister von Berzhahn), Janick Pape (Stadtbürgermeister von Westerburg), Nina Podelski-Otte (Ortsbürgermeisterin von Hergenroth) sowie Carmen Petry aus Höhn.

Letztere hatte vor einigen Wochen den Anstoß gegeben, Geld für diese Aktion zu spenden. „Ebenso wie unser Vorsitzender Ralf Seekatz waren auch wir von dieser Idee begeistert“, berichtete Wisser. Stellvertretend für den Verein „Wäller Helfen“ bedankte sich dessen Vorsitzender Björn Flick. Wie von ihm zu erfahren war, plant der rührige Verein, der sich seit Beginn der Corona-Pandemie unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ als Nachbarschaftshilfe engagiert, als Teil der „Rettungsaktion baumreicher Westerwald“ in jeder der zehn Westerwälder Verbandsgemeinden einen „Wäller Helfen Wald“ zu pflanzen.

Für die Verbandsgemeinde Westerburg wurde im Vorfeld eine Fläche in Langenhahn ausgewählt. Auf dem rund ein Hektar großen Waldstück soll ein Laub- und Mischwald entstehen. „Ende Oktober bis Anfang November sollen die Pflanzen gesetzt werden“, informierte Flick die Anwesenden und ergänzte: „Es wäre schön, wenn an den zwei Wochenenden von jedem Ort Helfer dabei wären, denn dann ist Manpower gefragt.“

„Es wäre schön, wenn an den zwei Wochenenden von jedem Ort Helfer dabei wären, denn dann ist Manpower gefragt.“

Björn Flick („Wäller helfen“) sucht kräftige Mitstreiter für die Pflanzaktion in Langenhahn, die Ende Oktober beginnen soll.

Wie vom Vorsitzenden weiter zu erfahren war, sind in einer Baumpatenschaft ein Setzling, ein Forstgitter aus Stahl, ein Pflanzstab und eine Baumersatzversicherung enthalten. Zusätzlich erhält jeder Baumpate auf Wunsch ein Zertifikat, auf dem Baumart, Pflanzort und -datum vermerkt sind. „Wir unterscheiden uns von den normalen Aufforstungsaktionen, denn alle unsere Bäume werden nicht der Holzwirtschaft zugeführt, sondern haben eine lebenslange Standzeit“, hob Flick hervor.

„In jeder Verbandsgemeinde im Westerwaldkreis brauchen wir 500 Bäume. Mit einer eigenen Baumpatenschaft trägt jeder einzelne Westerwälder zur Wiederaufforstung bei. Damit unsere Heimat und unsere Wälder wieder zu dem werden, was uns weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt gemacht hat“, klärte Flick über die Hintergründe auf.

Ganz aktuell, so war bei dem Treffen zu erfahren, sei mittlerweile sogar noch ein elfter Wald geplant. Hierbei handelt es sich um einen „Westerwälder Gedächtniswald“, der an der Holzbachschlucht zwischen Gemünden und Seck entstehen soll. Wie Michael Wisser berichtete, nimmt jedes CDU-Fraktionsmitglied privat an der Baumpatenschaft teil, aus der Mitgliedskasse wurde die Summe sodann auf 600 Euro aufgestockt, sodass insgesamt 100 Bäume gespendet werden können.

„Es ist schön zu hören, dass das Geld in eine Waldfläche in der Verbandsgemeinde Westerburg fließt“, freute sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Markus Hof. Einig waren sich die anwesenden Parteivertreter, dass mit der Spendensumme Bäume für die Verbandsgemeinde Westerburg angeschafft werden, die ergänzend zu den anderen Baumarten für diese Waldfläche passen.

Lobend äußerten sie sich über das Engagement des Vereins, der mit seinem Netzwerk rund um die Nachbarschaftshilfe schon seit vielen Monaten eine beispielhafte Arbeit leiste, für Hilfe suchende Mitmenschen aktiv sei und ihnen so das Leben in dieser schwierigen Zeit erleichtere. Der Verein „Wäller helfen“ war zu Beginn der Corona-Krise gegründet worden.