Archivierter Artikel vom 29.10.2019, 10:00 Uhr
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Westerwaldkreis

Aus und vorbei: Einige Wunschkennzeichen gibt's jetzt nicht mehr

Die meisten Menschen überlassen es nicht dem Zufall, mit welchem Autokennzeichen sie unterwegs sind. Im vergangenen Jahr gab es im Westerwaldkreis 41.876 Zulassungen (Neu- und Erstzulassung sowie Umschreibungen), davon beantragten 33.491 Kunden ein Wunschkennzeichen. Beliebtes Muster dabei: die Initialen von Vor- und Zunamen plus Geburtsjahr. Leicht zu merken, praktisch, gut. Doch was noch bis zum Sommer ging, ist auf einmal nicht mehr möglich, wundert sich Mario Breuer aus Herschbach/Oww.: Als seine Tochter ein neues Auto kaufte und wie gewohnt „ihr“ Kennzeichen wieder zulassen wollte, war das nicht mehr erlaubt. Denn seit Mitte August ist eine Kombination aus zwei Buchstaben und vier Zahlen nicht mehr verfügbar. „Die Kreisverwaltung beziehungsweise Zulassungsstelle hat ohne jede Ankündigung die Vergabe von achtstelligen Kfz-Nummernschildern abgeschafft“, ärgert sich Breuer. Gleich in zweierlei Hinsicht ist er sauer: „Dass das nicht mehr geht – und dass wir nichts davon wussten“. Das würde sicher auch noch einige andere Menschen ärgern, meint der Mann und schüttelt den Kopf: „Die gehen einfach hin und ändern das. Ich verstehe das wirklich nicht. Das ist mir zu hoch.“

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