Archivierter Artikel vom 07.07.2017, 12:10 Uhr
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Marienstatt

Auf den Spuren der nächtlichen Ortungskünstler

Die letzten Sonnenstrahlen für den Tag verschwinden hinter den Baumwipfeln. Ein dunkles Blau legt sich über den Himmel. Die Mauern der Abtei Marienstatt zeichnen sich mächtig vor der dämmernden Kulisse ab. Kaum ein Luftzug bewegt den warmen Sommerabend. Doch was war das? Ein schwarzer Schatten huscht blitzschnell an der Spitze der Basilika vorbei. „Ich würde auf eine Zwergfledermaus tippen“, sagt Günter Hahn leise in die Stille hinein. Sein Blick ist auf ein Messgerät in seiner Hand gerichtet. Es knattert unaufhörlich. Der Diplom-Biologe, Fachbeirat der Naturschutzinitiative (NI), hat sich heute mit weiteren Vertretern des Vereins getroffen. Ihr Ziel ist es, mithilfe eines Detektors die Fledermäuse bei ihren Beutezügen in der Dämmerung zu beobachten.

Von Verena Hallermann Lesezeit: 3 Minuten
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