Archivierter Artikel vom 27.05.2016, 19:10 Uhr

Angehörige schätzt den sozialen Kontakt

Am Anfang sei ihr pflegebedürftiger Mann sehr skeptisch gewesen, als die Alltagsbegleiterin sich ankündigte, berichtet seine Ehefrau. Sie war es, die diese Hilfe gerne in Anspruch nehmen wollte.

„Er vergaß immer wieder, warum sie eigentlich kommen würde“, erinnert sie sich. Schnell sei das Eis gebrochen gewesen, und nun freut sich ihr Mann auf jeden Besuch und meint: „Gell, das ist eine ganz Liebe“. Bei den Treffen wird auch viel erzählt. „Frau Dorn schafft es immer wieder, ihn zu motivieren“, freut sie sich mindestens genauso über diesen Erfolg wie auch über die freien Stunden, die sie dadurch zur Verfügung hat. Für sich und ihre Wünsche. Leider, so berichtet die Frau weiter, hätten die sozialen Kontakte sehr abgenommen. Umso wichtiger sind die Termine mit der Alltagsbegleiterin. Sie sind der Familie umso kostbarer, weil der Mann spürt: Das sind Besuche, die ganz allein ihm gelten. bau