Archivierter Artikel vom 28.02.2020, 20:00 Uhr
Westerwaldkreis

110 000 Einwohner sitzen im Dunkeln: Großflächiger Stromausfall im Westerwaldkreis

Aufgrund einer technischen Störung ist es am Donnerstag gegen 22.40 Uhr zu einem großflächigen Stromausfall im Westerwaldkreis gekommen. Betroffen waren die Verbandsgemeinden im oberen Kreisteil: Bad Marienberg, Hachenburg, Rennerod, Westerburg sowie Teile der Verbandsgemeinden Selters und Wallmerod mit insgesamt rund 110.000 Einwohnern. Alle Bereiche waren ab 4 Uhr wieder stabil versorgt. Ursache für den Ausfall war eine Störung im Hochspannungsnetz von Westnetz. „Das ist das vorgelagerte Netz, an das unsere eigenen Verteilnetze angeschlossen sind“, erläutert Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der Energieversorgung Mittelrhein (EVM). In einer Umspannanlage bei Härtlingen waren schneebedeckte Freileitungen durch den starken Wind in Schwingung geraten, woraufhin ein Kurzschluss entstand. „Ein Viertel unseres Stromnetzes war vom Ausfall betroffen“, sagt Peerenboom. Des Weiteren gab es einen Erdschluss im Mittelspannungsnetz der Energienetze Mittelrhein (ENM) im Bereich Hübingen, Gackenbach und Horbach. Die betroffenen Gemeinde hatten für rund 30 Minuten keinen Strom. „Ursache war ein gebrochener Mast, wodurch der Erdschluss, also Kurzschluss, entstand“, sagt der Pressesprecher.

Angela Baumeier Lesezeit: 3 Minuten
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