Archivierter Artikel vom 11.03.2020, 06:00 Uhr
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Ebernhahn

11. März 1945: Als Bomben Ebernhahn in Schutt und Asche legten

Wenn die Totenglocken heute um 17.55 Uhr in Ebernhahn läuten, dann erinnern sie an den schwärzesten Tag, den der Westerwaldort jemals erlebt hat. Am 11. März 1945, wenige Wochen vor Kriegsende und nur zwei Wochen vor dem Einmarsch der Alliierten im Westerwald, legten US-Bombergeschwader das damals etwa 800 Einwohner zählende Dorf in Schutt und Asche. Es sind nur wenige Minuten, die das Leben der Menschen verändern. Durch die Bomben sterben 52 Menschen, darunter 23 Kinder.

Von Stephanie Kühr Lesezeit: 6 Minuten