Archivierter Artikel vom 15.05.2021, 17:30 Uhr
Kirburg

1000 junge Bäume am Wäschbach gepflanzt: Enen-Gruppe macht sich in Kirburg für die Wiederaufforstung stark

Der Kampf gegen den Klimawandel sei ihr in die Wiege gelegt, schreibt die Enen-Gruppe in einer Pressemitteilung. Das Westerwälder Fotovoltaik-Unternehmen plane und realisiere Projekte, die Kohlendioxid vermeiden. Jetzt finde die Umweltleidenschaft des Unternehmens und seines Chefs Jürgen Mäurer ein neues Betätigungsfeld: „Enen endless energy forstet auf, wo Trockenheit und Schädlinge den Wald zerstört haben – und sucht Mitstreiter.“

Setzen sich gemeinsam für das Wiederaufforstungsprojekt ein: Jürgen Mäurer, Chef der Enen-Gruppe (links) und der Kirburger Ortsbürgermeister Janosch Becker.
Setzen sich gemeinsam für das Wiederaufforstungsprojekt ein: Jürgen Mäurer, Chef der Enen-Gruppe (links) und der Kirburger Ortsbürgermeister Janosch Becker.
Foto: privat

Am Firmensitz in Kirburg ist ein junger Mischwald angelegt worden. „Es tut in der Seele weh, mit anzusehen, wie weite Teile unserer Wälder absterben“, sagt Enen-Geschäftsführer und Inhaber Jürgen Mäurer. Enen wolle dagegenhalten: „Wir pflanzen artenreiche und klimaresistente Mischwälder, leisten unseren Beitrag zur Wiederaufforstung und binden so dauerhaft Kohlendioxid.“

Mäurer verbindet die Investments seiner Kunden und Partner mit der Enen-Baumgarantie: Wer in seine Fotovoltaik-Projekte investiert, wird automatisch auch Baumpate, leistet damit seinen Beitrag zur Kohlendioxid-Verwertung und verbessert seinen persönlichen Kohlendioxid-Fußabdruck in Richtung Klimaneutralität.

Das Unternehmen nehme die Aufforstungen persönlich, heißt es: Projektpartner können „ihre“ Bäume besuchen und bekommen eine persönliche Baum-Urkunde. Spender, Sponsoren und Firmen können zusätzlich online helfen, Baumpatenschaften erwerben und per Internet-Kamera dabei sein, wie ihre Setzlinge zum Wald werden.

„Wir wollen auch da tätig werden, wo beispielsweise private Waldbesitzer angesichts der dramatischen Schäden aufgegeben haben“, sagt Jürgen Mäurer. Enen sei bereit, Kahlschlagsflächen zu kaufen – wie jene in Kirburg, wo am Wäschbach jetzt wieder Wald wächst: 250 Traubeneichen, 250 Vogelkirschen, 250 Esskastanien und 250 Lärchen. Ortsbürgermeister Janosch Becker freut sich laut Pressemitteilung sehr über dieses Engagement.

Ein Viertel des 160 Hektar großen Gemeindewaldes ist bereits betroffen, weitere 30 Prozent bestehen aus Fichtenbeständen und sind ebenfalls gefährdet. Die Wiederaufforstung ist kaum aus der Gemeindekasse zu leisten. Deshalb pflanzen engagierte Menschen in Kirburg und den umliegenden Gemeinden selbst Bäumchen.

Das erste Projekt der Klima-Initiative Baum-Garantie hatte Mäurer bereits mit den Westerwald-Kindern in Höhr-Grenzhausen realisiert: 1000 Bäume für einen nachhaltigen Wald und die Zukunft, Hand in Hand gepflanzt mit dem Kinderschutzbund. „Wir wollen in diesem Jahr mindestens 5000 Bäume pflanzen“, verspricht die Enen-Gruppe – und plant schon die Verzehnfachung für 2022.

Wer sich mit einer Baumspende beteiligen möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse info@enen.energy melden.