Ministerium hält weiteren Rückgang für "wahrscheinlich" - Gründe sind Preisdruck sowie Aufwand und Kosten als auch Nachfolgeprobleme am Rhein: Rebfläche geht zurück: Stirbt der Steillagenweinbau am Mittelrhein aus?
Ministerium hält weiteren Rückgang für "wahrscheinlich" - Gründe sind Preisdruck sowie Aufwand und Kosten als auch Nachfolgeprobleme am Rhein
Rebfläche geht zurück: Stirbt der Steillagenweinbau am Mittelrhein aus?
Der Steillagenweinbau am Mittelrhein steht unter Druck: Die Rebflächen gehen seit Jahren zurück, die Arbeit ist aufwendig, die Kosten sind hoch. Gleichzeitig wächst die billige Konkurrenz aus dem Ausland. Und die Winzer haben teils Nachwuchsprobleme. Foto: Danny Gohlke/dpa Danny Gohlke. dpa
Mittelrhein. Von 2019 bis zum Jahr 2023 ist die bestockte Rebfläche am Mittelrhein von 448 auf 439 Hektar zurückgegangen. Das Deutsche Weininstitut (DWI) führt als Gründe für den Rückgang des Weinbaus unter anderem den Nachfolgemangel, die aufwendige Bewirtschaftung in den Steillagen und Klimaveränderungen an.
Der Abwärtstrend hat den Landtagsabgeordneten Stephan Wefelscheid von den Freien Wählern dazu veranlasst, die Landesregierung um eine Stellungnahme bezüglich der aktuellen Situation und der von ihr eingeleiteten Gegenmaßnahmen zu bitten.
Wefelscheid erinnert daran, dass Rheinland-Pfalz in besonderem Maße hinsichtlich Landschaft, Kultur und Wirtschaft in seinen Regionen vom Weinbau geprägt ist.