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Kasdorf/Oelsberg

Idee zum Bauernhofkindergarten: Lernen, wo Lebensmittel herkommen

Von Cordula Sailer
Chiara Firmbach (rechts) möchte auch ihren jüngeren Sohn in einen Kindergarten mit Bezug zur Natur geben. So entstand die Idee zum Bauernhofkindergarten. Dieser könnte auf dem Aktivhof in Oelsberg entstehen, dem Marion Hummel-Heinzelmann (links) als Vereinsvorsitzende vorsteht. Bekannt ist der Hof für sein Projekt der Solidarischen Landwirtschaft. Die Kinder könnten bei Anbau und Ernte des Gemüses mit dabei sein.
Chiara Firmbach (rechts) möchte auch ihren jüngeren Sohn in einen Kindergarten mit Bezug zur Natur geben. So entstand die Idee zum Bauernhofkindergarten. Dieser könnte auf dem Aktivhof in Oelsberg entstehen, dem Marion Hummel-Heinzelmann (links) als Vereinsvorsitzende vorsteht. Bekannt ist der Hof für sein Projekt der Solidarischen Landwirtschaft. Die Kinder könnten bei Anbau und Ernte des Gemüses mit dabei sein. Foto: Cordula Sailer

Einem Landwirt über die Schultern schauen und die Lebensmittelproduktion von der Wurzel her kennenlernen – das wünscht sich eine Elterninitiative um Chiara Firmbach aus Kasdorf für ihre Kinder. Damit auch ihr jüngerer Sohn, genau wie sein großer Bruder, einen Kindergarten mit Bezug zur Natur besuchen kann, will Chiara Firmbach selbst aktiv werden. Das Konzept für den angestrebten Bauernhofkindergarten soll am Samstag, 26. Januar, im Oelsberger Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt werden. Denn die junge Frau sucht noch Mitstreiter für das Projekt.

Lesezeit: 3 Minuten
Firmbachs vierjähriger Sohn besucht bereits den Naturkindergarten in Diethardt. Doch für ihren jüngeren Sohn hat sie dort keinen Platz bekommen. Zwar stehen die Kindergärten im Zweckverband Nastätten auch Kindern aus anderen Gemeinden offen, wie der Verband unserer Zeitung gegenüber betont. Aber bei Platzmangel, kommen zuerst Kinder aus den dazugehörigen Gemeinden ...
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Einblick in das Kindergartenkonzept

Nach dem Konzept der Genossenschaft „Kita-Natura“ soll der Bauernhofkindergarten auf einem landwirtschaftlichen Betrieb angesiedelt sein, „in unmittelbarer Nähe zu Äckern, Wiesen, Stallungen, Werkstätten und Scheunen“, heißt es in der Konzeption. Landwirtschaft und Natur könnten so auf eine spielerische Weise kennengelernt werden. „Im Erleben von Tieren und Natur erfahren die Kinder sich und ihre Umwelt unmittelbar, können ein Bewusstsein für die Abläufe in der Natur entwickeln und lernen Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen“, schreiben die Autorinnen des Kita-Natura-Konzeptes. Durch das Forschen und Mithelfen auf dem Bauernhof werde das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt und das Aneignen unterschiedlicher Kompetenzen werde gefördert. „In einer Welt, die oft von permanenter Reizüberflutung geprägt ist, ermöglicht der Ort Bauernhof durch seine natürliche Umgebung klare, einprägsame Sinneserfahrungen:

z. B. ein frisch gelegtes Ei in die Hand zu nehmen oder in eine selbst geerntete Möhre zu beißen, das Riechen von Heu, das Hören von raschelndem Stroh, (...) das Erleben einer Tiergeburt oder das Streicheln von Tieren.“ Das komplette Konzept finden Sie auf der Internetseite der Genossenschaft unter www.kita-natura.de

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