Plus
Nassau

Geplantes Hospiz in Nassauer Mühlbachaue: Jetzt entscheidet der Stadtrat

Von Carlo Rosenkranz
Ende der Ausbaustrecke: Die sogenannte Viehtrifft hinter der Kita, an der das Hospiz entstehen könnte, gilt als verkehrstechnischer Flaschenhals im Ortsteil.  Foto: Carlo Rosenkranz
Ende der Ausbaustrecke: Die sogenannte Viehtrifft hinter der Kita, an der das Hospiz entstehen könnte, gilt als verkehrstechnischer Flaschenhals im Ortsteil. Foto: Carlo Rosenkranz

Die Stadt Nassau. und damit der Rat – entscheidet, ob die Mühlbachaue an der Viehtrift in Scheuern bebaut wird. Das hat Planer Prof. Mathias Uhle jüngst in einer Sitzung des Hauptausschusses deutlich gemacht, als es um die mögliche Errichtung eines Hospizes ging.

Lesezeit: 3 Minuten
„Wenn sie politisch sagen, wir wollen dort keine Bebauung, dann passiert auch nichts“, sagte er. „Die Planungshoheit liegt beim Rat, nicht bei irgendjemandem, der dort bauen möchte.“ Damit ging er auch auf die Frage ein, ob über das Hospiz hinaus künftig weitere Bebauung folgen könnte. Der Stadtrat tagt am heutigen ...
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Wählen Sie hier Ihren Zugang
  • 4 Wochen für nur 99 Cent testen
  • ab dem zweiten Monat 9,99 €
  • Zugriff auf alle Artikel
  • Newsletter, Podcasts und Videos
  • keine Mindestlaufzeit
  • monatlich kündbar
E-Paper und
  • 4 Wochen gratis testen
  • ab dem zweiten Monat 37,- €
  • Zugriff auf das E-Paper
  • Zugriff auf tausende Artikel
  • Newsletter, Podcasts und Videos
  • keine Mindestlaufzeit
  • monatlich kündbar
Bereits Abonnent?

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net

Oder finden Sie hier das passende Abo.

Anzeige

Die Bedenken

Nicht das Hospiz selbst wird von Kritikern infrage gestellt, sondern der vom Vorhabenträger ausgesuchte Standort im Ortsteil Bergnassau-Scheuern. Mit der möglichen Bebauung der Aue sind sie genauso wenig einverstanden wie mit der Lage nahe des Mühlbachs. Zudem wird eine Verschärfung der bereits jetzt als grenzwertig empfundenen Verkehrssituation durch weiteren Anlieferverkehr sowie Fahrten von Personal und Besuchern befürchtet.

Ein Verkehrskonzept soll Möglichkeiten der Verbesserung aufzeigen, liegt aber noch nicht vor. Auch negative Einflüsse auf Natur und Naherholung werden befürchtet. crz

Rhein-Lahn-Zeitung
Meistgelesene Artikel