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Spezialität: Lebkuchen für die Brockselsuppe

Ein Alleinstellungsmerkmal ganz besonderer Güte besitzen die Liebers mit der Herstellung eines ganz speziellen Lebkuchens für die Zubereitung einer alten Tradition – nämlich der Brockselsuppe. Der Lebkuchen muss dazu ganz besondere Eigenschaft besitzen. Er darf sich in der Flüssigkeit nicht auflösen. Das Rezept hierzu soll von einem Wanderburschen stammen, der vor etwa 140 Jahren im Gasthaus Knapp in Oberneisen – die Knapps betrieben damals auch noch eine Bäckerei – eine Anstellung hatte. Von den Knapps kaufte Jürgen Liebers Vater die Rezeptur und mittlerweile hat die Bäckerei einen Kundenkreis, der sich von Breithardt bis Dehrn, von Holzappel bis Dauborn oder von Nastätten bis Bad Ems erstreckt.

Und eine amüsante Episode erzählt Jürgen Lieber dazu immer wieder liebend gerne: Eine Familie aus Kanada bereitete die Suppe, die ja bekanntlich aus Branntwein – gut gekühlt – besteht, indem sie Wasser für „die Suppe“ zum Kochen brachte, mit einigen Gewürzen ergänzte und mit dem Lebkuchen zu einer „wohlschmeckenden“ Brühe vervollständigte. krf