Weinähr

Schutzmauer wird vorerst nicht saniert: Maßnahme in Weinähr wird erneut verschoben

Aus der geplanten Sanierung der Hochwasserschutzmauer am Gelbach in Weinähr wird in diesem Jahr nichts. Das teilt Ortsbürgermeister Christoph Linscheid mit. Bereits im Jahr 2020 sollte demnach die Hochwasserschutzmauer im Ortskern instand gesetzt werden.

Lesezeit: 1 Minute
Foto: dpa/Symbolfoto

Zuständig für die Unterhaltung sei der Rhein-Lahn-Kreis als Gewässerunterhaltungspflichtiger, so Linscheid. Wie der Ortsbürgermeister berichtet, wurden die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke im Sommer 2020 von der Kreisverwaltung aufgefordert, den Bewuchs der Mauer zu entfernen. Dieser Aufforderung seien sie umgehend gefolgt. „Saniert wurde die Mauer aber bis heute nicht“, so Weinährs Ortsbürgermeister. Erst im Herbst 2021 habe man sich wieder der Sache angenommen.

„Die Umsetzung wurde für 2022 versprochen“, teilt Linscheid mit und ergänzt den aktuellen Stand der Dinge wie folgt: Wie die Kreisverwaltung jetzt auf erneute Nachfrage mitgeteilt habe, befinde man sich derzeit in Gesprächen mit dem beauftragten Planungsbüro. Auch die entsprechende Landesförderung sei bereits beantragt worden.

Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung liege allerdings noch nicht vor. „Daher wird es auch in 2022 wieder nichts mit der Sanierung der Hochwasserschutzmauer werden“, schließt der Ortschef und ergänzt: „Bleibt zu hoffen, dass der Kreis für 2023 die erforderlichen Haushaltsmittel einstellt und es zu keinem extremen Hochwasser kommt.“ red

Archivierter Artikel vom 04.10.2022, 12:00 Uhr