Archivierter Artikel vom 09.05.2021, 17:26 Uhr
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Kestert

Nach Hangrutsch in Kestert: Klare Aussage der Deutschen Bahn steht noch aus

„Größtmögliche Sicherheit für Schiene und Straße“, die Wahrung der „Interessen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Naturschutz und Welterbe-Kulturlandschaft“ seien das Ziel und fließen in die Planungen der Deutschen Bahn bei der Sicherung des Felssturzes bei Kestert ein. Diese Mitteilung gab die Pressestelle der Deutschen Bahn am Wochenende heraus. Ist damit die dauerhafte Schließung der Unterführung direkt unterhalb des Felshanges, die ein rund 75.000 Quadratmeter umfassendes Gelände bergseitig hinter der Bahnlinie verbindet, vom Tisch? Eine klare Aussage zur Unterführung und zur Frage, ob der als Fangschutz errichtete 6 Meter hohe und 100 Meter breite Wall stehen bleibt, gibt es jedenfalls nicht. Und Uwe Schwarz, Kesterter Ortsbürgermeister und Mike Weiland, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, bleiben skeptisch.

Von Karin Kring Lesezeit: 3 Minuten
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