Archivierter Artikel vom 24.07.2021, 06:00 Uhr
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Kestert/Mittelrhein

Nach Hangrutsch bei Kestert: Letzte Sicherungsarbeiten sind im Gange

Einen Felssturz solchen Ausmaßes hat das Mittelrheintal noch nicht erlebt: Mitte März stürzen zwischen Kestert und St. Goarshausen-Ehrenthal (Rhein-Lahn-Kreis) Hunderte Tonnen Felsen und Gesteinsbrocken ins Tal bis auf die Bahngleise. Nur der Bahndamm sorge dafür, dass die Lawine nicht auf die wenige Meter entfernte Bundesstraße 42 rollte. Auch deshalb wird niemand verletzt. Doch mit den Folgen des Naturschauspiels müssen sich Bahn, Kommunalpolitik und Menschen seither herumschlagen. Denn noch immer ist der betroffene Hang nicht komplett gesichert. Immerhin: Das Ende scheint allerdings nahe.

Von Tobias Lui Lesezeit: 4 Minuten
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