Archivierter Artikel vom 23.01.2022, 15:31 Uhr
Rhein-Lahn

Landratswahl im Rhein-Lahn-Kreis: CDU und Freie Wähler nominieren Udo Rau

Mit beeindruckenden 100 Prozent der Stimmen der anwesenden Mitglieder der Freien Wähler und der CDU aus dem Rhein-Lahn-Kreis ist Udo Rau (53) in Miehlen zum gemeinsamen Landratskandidaten bei der Wahl am 13. März nominiert. Damit steht neben Jörg Denninghoff (SPD) nun auch offiziell ein zweiter Bewerber um den Posten an der Spitze der Kreisverwaltung fest.

Udo Rau will Landrat im Rhein-Lahn-Kreis werden.  Foto: CDU
Udo Rau will Landrat im Rhein-Lahn-Kreis werden.
Foto: CDU

Alle 72 Stimmberechtigten gaben ihm ein klares „Ja“. Geschlossen stehen beide Parteien hinter ihm und sind überzeugt, dass Udo Rau als erfahrener Verwaltungsexperte genau der Richtige ist, um den Rhein-Lahn-Kreis professionell und mit dem richtigen Augenmaß in die Zukunft zu begleiten. Das teilen CDU und Freie Wähler in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Die Nominierung des 53-Jährigen musste in Präsenz stattfinden – wegen der Corona-Vorgaben organisierten CDU und Freie Wähler sie auf dem Hof Crecelius in Miehlen im Freien.

CDU-Kreisvorsitzender Matthias Lammert war sich mit dem Vorsitzenden der Freien Wähler Matthias Keim einig, wie sinnvoll es ist, einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen zu schicken und dafür mit Blick auf die Situation des Kreises und seiner Verwaltung einen absoluten Fachmann an die Spitze zu wählen – genau das sei Udo Rau.

In seiner Rede stellte Rau nicht nur sich als Kandidaten, sondern vor allem die wichtigsten Themen vor, um die er sich mit Blick auf eine sichere und innovative Zukunft des Rhein-Lahn-Kreises dringend kümmern muss: „Wenn man eine Verwaltung vernünftig leiten will, gilt es, die drei F einzuhalten: Führungsanspruch, Fachverstand und Fürsorge.“

Rau ging auf die finanzielle Lage des Kreises ein, die Situation des Ehrenamts, den Katastrophenschutz, die Lücken in der Mobilfunkversorgung, die Situation der Schulen und der stationär-medizinischen Versorgung. Udo Rau dankte glücklich und gerührt für den Rückhalt beider Parteien. Er stammt aus Braubach und leitete 17 Jahre lang die VG Nassau als Bürgermeister. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Nassau.