Archivierter Artikel vom 23.02.2018, 13:45 Uhr
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Winden

Hohe Raten für Bürger in Winden: Wiederkehrende Beiträge sorgen für Verdruss

Die wiederkehrenden Beiträge (WKB) sind in Winden seit Jahren ein wiederkehrender Anlass für Verdruss, Einsprüche und sogar Klagen. Aktuell steht die Sanierung der Mittelstraße bevor, wofür die Windener insgesamt rund 370.000 Euro an Beiträgen berappen müssen, davon knapp 250.000 Euro in diesem Jahr. Das Problem: Anstatt wie ursprünglich geplant, die anfallenden Beiträge auf fünf Jahre zu strecken, muss die Gemeinde das Geld nun innerhalb des Jahres von ihren Bürgern eintreiben, in dem die Ausgaben tatsächlich anfallen. Das ergibt sich aus der aktuellen Rechtsprechung. Der Grund: Die Zinslast für eine über fünf Jahre gestreckte Zahlung sei keine Investition und daher auch nicht über die WKB abzurechnen.

Von Carlo Rosenkranz Lesezeit: 3 Minuten