Fachbach

Freude in Fachbach: Buswartehäuschen im Ortsteil „Auf der Oberau“ steht

„Manche Dinge scheinen anfangs gar nicht zu klappen, aber dann geht es mit einiger Verzögerung doch“, schreibt der Fachbacher Ortsbürgermeister Dieter Görg in einer Pressemitteilung – und meint damit das Buswartehäuschen an der Waldstraße im Ortsteil „Auf der Oberau“. Die dort stehende „Bruchbude“ sei nun Geschichte, so Görg weiter.

Fachbachs Ortsbürgermeister Dieter Görg (Mitte) bedankte sich bei Landrat Frank Puchtler (links) und Uwe Kewitz für die Unterstützung.  Foto: privat
Fachbachs Ortsbürgermeister Dieter Görg (Mitte) bedankte sich bei Landrat Frank Puchtler (links) und Uwe Kewitz für die Unterstützung.
Foto: privat

Nachdem der Ortsgemeinderat für dieses Jahr Mittel in den Gemeindehaushalt einstellte, habe die Kommunalaufsicht die Finanzierung nur erlaubt, wenn ein Zuschuss für die Maßnahme fließe. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) habe die Gewährung eines Zuschusses aus Mitteln des öffentlichen Personennahverkehrs aber nur für den Fall in Aussicht gestellt, dass die Maßnahme absolut barrierefrei umgesetzt und mit minimalen Kosten in Höhe von 12.500 Euro abgerechnet werde.

„Das veranlasste mich als Ortsbürgermeister, die Sache in der Presse zu thematisieren“, berichtet Görg. „Durch den Pressebericht auf das Dilemma aufmerksam geworden, meldete sich Landrat Frank Puchtler bei mir. Er stellte mir einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent aus Mitteln der Naspa-Stiftung in Aussicht. Das setzte ich unmittelbar um und belegte im Zuschussantrag die Kosten mit rund 4800 Euro. Die Zuschusszusage kam prompt, und die Buswartehalle wurde bestellt.“ Die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg gewährte einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro.

Corona-bedingt verzögerte sich die Lieferung. „Letztendlich konnte die Halle nach den notwendigen Vorarbeiten aber am Bestimmungsort aufgebaut und die Parkbank aufgestellt werden“, freut sich Dieter Görg und fügt hinzu: „Ich bedanke mich bei Landrat Frank Puchtler und dem Leiter Privatkunden der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg für die Region Lahnstein, Uwe Kewitz, für die unbürokratische Unterstützung.“