Archivierter Artikel vom 12.08.2022, 11:41 Uhr
Arzbach/VG Bad Ems-Nassau

Bis zu 35 Baukolonnen kommen zum Einsatz: Glasfaser-Ausbau in VG Bad Ems-Nassau beginnt

In dieser Woche beginnen die Ausbauarbeiten für die Breitbandversorgung in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau durch die Firma Unsere Grüne Glasfaser (UGG). Das teilt die VG-Verwaltung jetzt mit.

Bürgermeister Uwe Bruchhäuser (2. von links) und Breitbandkoordinator Stefan Merz (links) besuchen die Baustelle.
Bürgermeister Uwe Bruchhäuser (2. von links) und Breitbandkoordinator Stefan Merz (links) besuchen die Baustelle.
Foto: VG Bad Ems-Nassau

Zu einem ersten Baustellengespräch mit der ausführenden Firma Phoenix Engineering aus Köln, die für die UGG den Ausbau vornimmt, trafen sich Bürgermeister Uwe Bruchhäuser, Breitbandkoordinator Stefan Merz und Tiefbauingenieur Rainer Fuchs mit den Verantwortlichen bei der Baustelleneinrichtung in Arzbach.

Erste Bagger und Maschinen sind da, ebenso die Trommeln mit den Leerrohren. Im ersten Schritt werden laut Verwaltung die Verteilerkästen, sogenannte Distribution Points, gesetzt. Danach erfolge die Verlegung der Glasfaserleerrohre in den Bürgersteigen sowie der Leerrohre auf den Grundstücken bis zum jeweiligen Gebäude.

Abschließend werde die Glasfaser eingeblasen und der eigentliche Hausanschluss hergestellt. In Arzbach nimmt die Firma Phoenix Engineering die Arbeit am neuen Glasfasernetz mit zwei Bautrupps auf. In den nächsten Wochen will man auf drei Trupps erhöhen. Insgesamt sollen bis zu 35 Baukolonnen gleichzeitig in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau aktiv sein, wie die VG-Verwaltung mitteilt.

Die Koordinierung und Überwachung der Baustellen werde durch die Mitarbeiter Sebastian Bode, Rainer Fuchs und Wolfgang May der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau in enger Abstimmung mit den Ortsgemeinden erfolgen. Bürgermeister Uwe Bruchhäuser zeigte sich über die Tatsache erfreut, dass etwa drei Monate nach der letzten Vertragsunterzeichnung durch die Ortsgemeinden der Baubeginn, wie von UGG versprochen, startet.

„Noch ist zwar nicht alles durchgeplant bis ins letzte Detail, aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagte Bruchhäuser laut einer Pressemitteilung. Der Austausch zwischen den Firmen und der Verwaltung erfolge mindestens wöchentlich. red