Archivierter Artikel vom 03.05.2022, 11:11 Uhr
Obernhof

407.000 Euro für Hängeseilbrücke bei Obernhof: Land gibt Geld für neue Attraktion

Jetzt ist es offiziell: Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau mit einer Zuwendung in Höhe von 407.294,50 Euro. Mit dem Geld soll eine Hängeseilbrücke am Lahnwanderweg in Obernhof errichtet werden.

Mit einer Hängeseilbrücke wäre der LahnWeinStieg um eine Besonderheit reicher.  Foto: Markus Eschenauer
Mit einer Hängeseilbrücke wäre der LahnWeinStieg um eine Besonderheit reicher.
Foto: Markus Eschenauer

„Wir wollen unseren Gästen in Rheinland-Pfalz hervorragende Qualität bieten und unsere Ausflugsziele noch attraktiver machen. Wir investieren kräftig in den Tourismus und unterstützen die Verbandsgemeinde sehr gern bei ihrem Vorhaben“, wird Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt in einer Pressemitteilung anlässlich der Förderzusage zitiert. „Die neue Hängeseilbrücke wird ein weiteres Highlight im Lahntal und noch mehr Gäste neugierig auf die Region machen“, so die Ministerin.

„Die neue Hängeseilbrücke ist eine hervorragende Ergänzung des heute schon überaus attraktiven Wanderwegs.“

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt

Der als Premiumweg ausgewiesene Lahnwanderweg gehöre bereits heute zu den attraktivsten Wanderwegen Deutschlands. Er erreichte 2021 den zweiten Platz beim Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg 2021“ der Fachzeitschrift Wandermagazin. „Die neue Hängeseilbrücke ist eine hervorragende Ergänzung des heute schon überaus attraktiven Wanderwegs“, so die Ministerin.

Für die Ferienregion „Nassauer Land“ wird im Zuge des Lahnwanderwegs in der Ortslage Obernhof als touristische Attraktion eine Hängeseilbrücke auf einer Länge von 30 bis 35 Metern errichtet. Die Hängeseilbrücke soll eine direkte Verbindung des bereits bestehenden Klettersteiges am Lahnwanderweg ermöglichen. Zudem hat man von der Brücke einen hervorragenden Blick auf zwei Täler – das Lahntal und das Gelbachtal. Zu den Gesamtkosten von rund 495.000 Euro werden Fördermittel aus dem Förderprogramm „Nachhaltige Bewältigung der Corona-Pandemie“ von 85 Prozent zur Verfügung gestellt.