Archivierter Artikel vom 25.10.2019, 11:31 Uhr
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Kirchberg

Weitere Stolpersteine in Kirchberg – Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürger

Zum zweiten Mal wurden in Kirchberg zum Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürger Stolpersteine verlegt. Am 7. November 2017 hatte Gunter Demnig bereits 22 Stolpersteine in der Stadt platziert.

Gunter Demnig verlegte im Beisein zahlreicher Schüler der KGS Kirchberg vor dem Haus in der Simmerner Straße 3 in Kirchberg Stolpersteine.
Gunter Demnig verlegte im Beisein zahlreicher Schüler der KGS Kirchberg vor dem Haus in der Simmerner Straße 3 in Kirchberg Stolpersteine.
Foto: Thomas Torkler

Am Freitagmorgen machte sich der Künstler in der Simmerner Straße 3 im Beisein zahlreicher Schüler, Stadtbürgermeister Werner Wöllstein, Vertretern des Stadtrats und Kirchberger Bürger an die Arbeit und verlegte weitere Stolpersteine. Auf beiden Straßenseiten säumten die Beobachter den Schauplatz.

Am Abend zuvor hatte Demnig im Ratskeller des Kirchberger Rathauses einen Vortrag zum Thema gehalten. Im Anschluss an die Stolpersteinverlegung erfolgte ein Rundgang durch Kirchberg. Hans-Werner Johann führte die Gäste und Schüler auf einen „Weg der Begegnung“, der die jüdischen Spuren in der Stadt Kirchberg aufzeigt. Die Bläserklasse der KGS Kirchberg sowie der Frankfurter Gitarrist Manfred Häder begleiteten das Ganze musikalisch. tor

Eine Gedenkfeier für ehemalige jüdische Mitbürger in Kirchberg mit ökumenischer Andacht veranstalten die Kirchengemeinden am Samstag, 9. November, um 16 Uhr auf dem Marktplatz an der Gedenkstele.