Archivierter Artikel vom 31.01.2022, 14:21 Uhr
Rhein-Hunsrück

Viele Geschenke für Menschen in Not: Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe zieht Wunschbaum-Bilanz

Auch wenn Weihnachten schon ein Weilchen zurückliegt, so hat der Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe nun in einer Pressemitteilung Bilanz zu seiner Wunschbaumaktion gezogen.

Caritas-Mitarbeiterin Ilona Besha begleitet und koordiniert die Wunschbaumaktion schon seit Langem. Sie freut sich über die positive Resonanz zur Weihnachtszeit.  Foto: Caritas Rhein-Hunsrück-Nahe
Caritas-Mitarbeiterin Ilona Besha begleitet und koordiniert die Wunschbaumaktion schon seit Langem. Sie freut sich über die positive Resonanz zur Weihnachtszeit.
Foto: Caritas Rhein-Hunsrück-Nahe

Verteilt über den Rhein-Hunsrück-Kreis warben während der Adventszeit karitative „Wunschbäume“ um Hilfe für Menschen in Not. Die vor allem in Kirchen angesiedelte Spendenaktion verlief nach Angaben von Ilona Besha noch erfreulicher als in den vergangenen Jahren.

Die Caritas-Mitarbeiterin begleitet und koordiniert den adventlichen Spendenaufruf in allen Verbandsgemeinden sowie der Stadt Boppard seit Langem. Für sie ist die Wunschbaumaktion ein jährlicher Höhepunkt ihrer Arbeit, wie sie verrät. Dies liege an dem guten Miteinander mit den Seelsorgern und den Verwaltungskräften der beteiligten Pfarr- oder Kirchengemeinden sowie an weiteren Mitstreitern, die regelmäßig mit viel Elan und ebenso viel „Herzblut“ mitwirken: „Denn nur gemeinsam kann es gelingen, das Anliegen der Wunschbaumaktion in die Fläche zu tragen“, so Besha.

Präsente mit perönlicher Note

Wie sehr das auch in diesem Jahr wieder geglückt ist, belegt die Resonanz aufseiten der Spender: „Einmal mehr durften wir erleben, dass die Spender die Geschenke sorgsam ausgewählt und liebevoll verpackt haben“, resümiert Besha. „Dies verleiht den Präsenten eine persönliche Note, was auch die Beschenkten sehr wohl wahrnehmen.“ Die Caritas-Mitarbeiterin freut sich vor allem über das Engagement der Spender: „Manchmal mussten Details besprochen werden, damit jemand einem ihm unbekannten Menschen dessen persönlichen Herzenswunsch erfüllen konnte. Dass die Spender sich so in die Situation ihrer Mitmenschen hineinversetzt haben, freut mich ganz besonders.“

Sie habe keinen Zweifel daran, dass jedes Präsent, jeder Gutschein bei einem hilfebedürftigen Menschen angekommen ist, „dem diese Solidarität gerade richtig guttut“. So wichtig wie die materielle Hilfe sei eben die Grundhaltung dahinter: „Wer es im Leben ohnehin schwerer hat, braucht solchen sozialen Rückhalt.“ Und dies gelte für die schönen Geschenke, genauso aber für die Geldspenden zugunsten von Menschen, die erst im Jahresverlauf in den Caritas-Dienststellen Rat und Hilfe suchen werden, wie Besha ergänzt.

Weitere Details zu den Wunschbäumen und zur Caritas-Arbeit im Rhein-Hunsrück-Kreis nennt Ilona Besha (Caritas Simmern), Tel. 0171/300 49 89 (mobil) oder per E-Mail an I.Besha@caritas-rhn.de