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Simmern

Vieh- und Fleischtag in Simmern: Landwirte fordern Konsequenzen für Handel

Unter Gleichgesinnten: Mehr als 100 Landwirte aus der Region informierten sich während des 27. Vieh- und Fleischtages Rheinland-Pfalz über aktuelle agrarpolitische Themen und Herausforderungen und bildeten sich in insgesamt neun Vorträgen weiter.  Foto: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau
Unter Gleichgesinnten: Mehr als 100 Landwirte aus der Region informierten sich während des 27. Vieh- und Fleischtages Rheinland-Pfalz über aktuelle agrarpolitische Themen und Herausforderungen und bildeten sich in insgesamt neun Vorträgen weiter. Foto: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, fand zu Beginn des 27. Vieh- und Fleischtages drastische Worte. Seit 2002 habe sich der Schweinebestand in Rheinland-Pfalz auf 40 Prozent reduziert, und die Rinder- und Schafbestände seien sehr deutlich zurückgegangen. Lediglich die Legehennenhaltung sei minimal steigend. Die Afrikanische Schweinepest bedrohe die heimische Produktion. Die Betriebe stünden vor teilweise unlösbaren Herausforderungen.

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Hohe Fleischbeschau-, Konfiskat- und Transportkosten belasten die Schweine haltenden Betriebe sehr stark. Die Erwartungen des Handels an die Bauern und Winzer seien enorm. Immer höhere Auflagen machten deutlich, wie sehr der Lebensmitteleinzelhandel die Betriebe kneble. Dabei gehe es nicht um Tierwohl oder gesellschaftliche Wünsche, sondern um den Wettbewerbsvorteil. Horper sprach ...