Archivierter Artikel vom 04.05.2015, 16:38 Uhr
Simmern

„Sagen Sie Herr Bröhr zu mir“: Neuer Landrat hat seinen ersten Arbeitstag

„Alles neu macht der Mai“ – dieses Sprichwort hat bei der Kreisverwaltung besondere Bedeutung: Um 8.10 Uhr begann am Montagmorgen Marlon Bröhr seinen ersten Arbeitstag als Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Den Landräten Reinhard, Jäger und Bertram Fleck sowie in der „landratslosen Zeit“ dem Beigeordneten Heidenblut diente Manfred Franz 40 Jahre als Chauffeur. 4,2 Millionen Kilometer fuhr er unfallfrei. Dem Selbstfahrer Marlon Bröhr erläuterte er die Handhabung des Fahrtenbuchs.
Den Landräten Reinhard, Jäger und Bertram Fleck sowie in der „landratslosen Zeit“ dem Beigeordneten Heidenblut diente Manfred Franz 40 Jahre als Chauffeur. 4,2 Millionen Kilometer fuhr er unfallfrei. Dem Selbstfahrer Marlon Bröhr erläuterte er die Handhabung des Fahrtenbuchs.
Foto: Werner Dupuis

Im Foyer stellte er sich den Mitarbeitern vor. Inklusive aller Außenstellen zählt die Kreisverwaltung rund 460 Beamte und Angestellte. Die Erteilung aller Zugangsdaten und die Koordinierung seines Terminkalenders mit seinem Sekretariat gehörten zu den ersten Amtshandlungen. Die Renovierung des von seinem Vorgänger Bertram Fleck vollständig ausgeräumten Chefbüros wurde mit Handwerkern besprochen.

Geklärt hat Bröhr auch die Form der Anrede. Auf seinen Titel legt der promovierte Zahnarzt keinen Wert: “Sagen Sie Herr Bröhr zu mir." So schnell wie möglich will er sich jetzt in die komplexen Aufgaben der Kreisverwaltung einarbeiten. Während Bröhr Premiere hatte, gab Landratsfahrer Manfred Franz nach 40 Jahren seinen Ausstand. Bröhr wird auf den Chauffeur verzichten. wd