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Mittelrhein

Neue Wanderstrecke: Mit Welterbesteig zwischen Bingen und Koblenz in die erste Liga aufsteigen

Von Thomas Torkler
Das symbolische Band zur Eröffnung des Welterbesteigs durchschnitten (oben von links) Jörg Haseneier (Bürgermeister Boppard), Peter Unkel (VG Hunsrück-Mittelrhein), Thomas Feser (OB Bingen), Bruno Seibeld (VG Rhein-Mosel), Karl Thorn (VG Rhein-Nahe), Walter Bersch, Kristina Neitzert (Romantischer Rhein), Katharina Bersch (Koblenz-Touristik GmbH), Thomas Biersch (Wanderbüro Welterbesteig im ZaP) und Landrat Volker Boch.
Das symbolische Band zur Eröffnung des Welterbesteigs durchschnitten (oben von links) Jörg Haseneier (Bürgermeister Boppard), Peter Unkel (VG Hunsrück-Mittelrhein), Thomas Feser (OB Bingen), Bruno Seibeld (VG Rhein-Mosel), Karl Thorn (VG Rhein-Nahe), Walter Bersch, Kristina Neitzert (Romantischer Rhein), Katharina Bersch (Koblenz-Touristik GmbH), Thomas Biersch (Wanderbüro Welterbesteig im ZaP) und Landrat Volker Boch. Foto: Thomas Torkler

Nein, ein Glas alkoholfreien Sekt, lehnte er bestimmt ab. „Bitte eins mit Alkohol“, bat Walter Bersch die freundliche Bedienung bei der Eröffnung des Welterbesteigs am Pfingstsonntag am Günderrodehaus, hoch über Oberwesel.

Lesezeit: 4 Minuten
Recht hatte er, denn zum Anstoßen auf die Fertigstellung eines langwierigen Projekts, zu dem dem ehemaligen Bopparder Bürgermeister bereits 2012 die Idee gekommen war, durfte es dann auch ein „richtiges“ Tröpfchen sein. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Nahe, Karl Thorn, bekannte in seiner Ansprache, dass er Berschs Idee seinerzeit noch an ...
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Kommentar zum neuen Welterbesteig zwischen Bingen und Koblenz: Gemeinsam etwas richtig Gutes erschaffen

Wer mit solchen Vorschusslorbeeren startet, kann nicht so schlecht sein. Ist er auch nicht. Woher ich das weiß, dass der Welterbesteig zwischen Bingen und Koblenz eine Klasse für sich ist?

Nicht nur ich, sondern auch zahlreiche Wanderer aus der Region und auswärtige Gäste sind schließlich schon ein Stück des Weges gegangen, denn ob man im Bopparder Hamm unterwegs ist, an der Schönburg in Oberwesel vorbeiwandert oder die noch gar nicht so lange existierende Traumschleife Mittelrhein unter die Füße nimmt: Man bewegt sich auf hoch dekorierten Pfaden – pardon, am Mittelrhein heißen sie „Steige“, die Premiumwanderwege, Traumschleifen und -schleifchen und was noch alles.

Hauptsache, das Ding hat seinen Namen, Hauptsache man findet sich zurecht und verläuft sich nicht und vor allem: Hauptsache, es macht Spaß und man kommt hinterher reich an Erlebnissen nach Hause. Für die Erlebnisse gibt es Punkte. Der Rheinsteig „op de schäl Sick“, also rechtsrheinisch, hat 51 Erlebnispunkte bei der Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut erhalten. Da geht noch was, „für uns“.

Der Ideengeber für den Welterbesteig zwischen Bingen und Koblenz, der ehemalige Bopparder Bürgermeister Walter Bersch, ist sich ziemlich sicher, dass der Welterbesteig den Rheinsteig noch toppen kann, schließlich führt der Welterbesteig ja über weite Strecken auf hochdekorierten Schleifen und Schleifchen und – Sie wissen schon.

Da kann nichts mehr schief gehen, auch wenn man sich eigentlich rechts und links nicht zu toppen braucht, denn Welterbe sind wir beide. Als vor 20 Jahren der Welterbestatus der Unesco dem Oberen Mittelrheintal verliehen wurde, ging solches Kirchturmdenken zurück. Dass etwas richtig Gutes dabei herauskommt, wenn mehrere Verbandsgemeinden und Städte gemeinsame Sache machen, dafür ist der Welterbesteig bestes Beispiel. Mehr davon!

Rhein-Hunsrück-Zeitung
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