Archivierter Artikel vom 18.03.2014, 15:59 Uhr
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Büchenbeuren

Nadelöhr auf der B50: Politiker fordern einen baldigen Ausbau

Gegen ein drohendes Nadelöhr auf der B50 protestierten jetzt CDU-Politiker aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Sie befürchten, dass es nach Fertigstellung des Hochmoselübergangs zu Staus kommt, weil die B50 zwischen dem Belginum und Büchenbeuren dann immer noch nicht vierspurig ausgebaut ist. Alle Brückenbauwerke zwischen dem Hochmoselübergang und Longkamp/Belginum sind bereits fertiggestellt. Mit den Erdbauarbeiten wird noch in diesem Jahr begonnen. Die Fertigstellung der Trasse und der Hochmoselbrücke ist für Ende 2016 geplant. Somit kann ab 2017 der Verkehr aus Richtung Benelux bis ins Rhein-Main-Gebiet über die B 50 geführt werden. Zwischen dem Belginum und Büchenbeuren wird jedoch ein Streckenabschnitt vorerst zweispurig bleiben, denn der vierspurige Ausbau dieses 14 Kilometer langen Teilstücks der Bundesstraße befindet sich immer noch in der Planungsphase. Hinzu kommt, dass auf dem Straßenteil nach wie vor der langsam fahrende Verkehr zugelassen ist, anders als auf der als Kraftfahrstraße ausgewiesenen vierspurigen Strecke. Das wird unweigerlich zu Verkehrsbehinderungen und Staus führen. „Stop and go ist vorprogrammiert“, befürchtet der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Wolfgang Wagner (3. von links). Zusammen mit seinen Parteifreunden (von rechts) VG-Bürgermeister Harald Rosenbaum, den Abgeordneten Hans-Josef Bracht und Alexander Licht sowie dem CDU-Ortsvereinsvorsitzenden von Sohren-Büchenbeuren, Norbert Käfer (links), und Landrat Bertram Fleck fordert Wagner einen schnellstmöglichen vierspurigen Ausbau des B 50-Abschnitts. Foto: Werner Dupuis

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