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Rhein-Hunsrück

Nach Cyberangriff auf Schulen: Aufarbeitung und Wiederaufbau geht voran

In den ersten Tagen nach Entdecken des Cyberangriffs hatte Johannes Follert (Mitte), einer der sieben Administratoren der IT-Abteilung der Kreisverwaltung, die Leitung des Krisenstabs übernommen. Kurz darauf übernahm der Leiter der Schul-IT, Marco Barletta, die Aufgabe. Büroleiter Mario Piroth (hinten) und Landrat Volker Boch wurden von den IT-Leuten fortlaufend über den Stand der Dinge informiert.
In den ersten Tagen nach Entdecken des Cyberangriffs hatte Johannes Follert (Mitte), einer der sieben Administratoren der IT-Abteilung der Kreisverwaltung, die Leitung des Krisenstabs übernommen. Kurz darauf übernahm der Leiter der Schul-IT, Marco Barletta, die Aufgabe. Büroleiter Mario Piroth (hinten) und Landrat Volker Boch wurden von den IT-Leuten fortlaufend über den Stand der Dinge informiert. Foto: Thomas Torkler
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In den frühen Morgenstunden des 17. Oktober erfolgte ein gezielter und überaus aggressiver Angriff auf verschiedene Server der weiterführenden Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis. In der Folge erwies es sich als vorteilhaft, dass die Attacke frühzeitig entdeckt wurde...

Die Hacker hatten Daten der Schulserver verschlüsselt und verlangten für die Entschlüsselung Geld. Dafür wurde ein Ultimatum gesetzt. Ein umgehendes Abschalten der Schulserver verhinderte Schlimmeres. Mittlerweile sei das Ultimatum verstrichen, ohne dass es weitere Folgen gegeben habe, berichtet Landrat Volker Boch. Dass der Angriff während der Herbstferien erfolgte, war natürlich kein ...