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Mainz/Simmern

Ministerium antwortet auf Anfrage unserer Zeitung: Land sieht den Kreis bei der Brücke am Zug

Von Volker Boch
Wanderer schauen vom Rheinburgenweg bei St. Goar aus auf die Stelle zwischen Fellen und Wellmich, an der die Mittelrheinbrücke entstehen könnte. Rechts im Hintergrund sieht man Burg Katz. Im Streit um das Raumordnungsverfahren beharren sowohl Landrat Marlon Bröhr als auch Wirtschaftsminister Volker Wissing auf ihren Positionen.
Wanderer schauen vom Rheinburgenweg bei St. Goar aus auf die Stelle zwischen Fellen und Wellmich, an der die Mittelrheinbrücke entstehen könnte. Rechts im Hintergrund sieht man Burg Katz. Im Streit um das Raumordnungsverfahren beharren sowohl Landrat Marlon Bröhr als auch Wirtschaftsminister Volker Wissing auf ihren Positionen. Foto: picture alliance / Thomas Frey
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Ein Raumordnungsverfahren könnte den Weg zum Bau der Mittelrheinbrücke ebnen. Doch wann dieses starten kann, ist offen. Der Rhein-Hunsrücker Landrat Marlon Bröhr (CDU) will ohne Aussage, ob die Planung für eine Kreis- oder für eine Landesstraße gelten soll, in die Raumordnung starten. Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) sieht keine Möglichkeit, diesen vom Landesrechnungshof eingebrachten Vorschlag mit geltendem Recht in Einklang zu bringen.

Die Frage, wie es mit der Brücke weitergehen kann, beschäftigt weiter die Politik in den beiden Landkreisen Rhein-Hunsrück und Rhein-Lahn ebenso wie das Land – auch wenn diese in der heutigen Kreisausschusssitzung in Simmern keine größere Rolle spielen dürfte. Alle Beteiligten wollen eigentlich loslegen, aber unter unterschiedlichen Prämissen. Obwohl zuletzt ...