Archivierter Artikel vom 28.12.2017, 10:29 Uhr
Sohren

Käfer greift Kaefer an

Eine volle Breitseite rücksichtslosen Geschäftsgebarens feuert das Münchner Feinkosthaus Käfer (mit „ä“) auf die die Inhaberinnen des traditionsreichen Porzellanhauses Kaefer (mit „ae“) in Sohren ab. Den Schwestern Hildegard und Margret Kaefer droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder eine sechsmonatige Ordnungshaft, wenn sie wie bisher ihre Haushalts-, Porzellan- und Glaswaren unter dem Namen Kaefer anbieten.

Margret (links) und Hildegard Kaefer vom Hunsrücker Fachgeschäft Kaefer können aufatmen – und sich wieder aufs Verkaufen konzentrieren. Der Markenrechtsstreit mit dem Münchner Feinkosthändler Käfer ist beigelegt.  Foto: Werner Dupuis
Margret (links) und Hildegard Kaefer vom Hunsrücker Fachgeschäft Kaefer können aufatmen – und sich wieder aufs Verkaufen konzentrieren. Der Markenrechtsstreit mit dem Münchner Feinkosthändler Käfer ist beigelegt.
Foto: Werner Dupuis

Kaefer besteht zwar länger als Käfer, aber die Münchner haben die frecheren Anwälte. Am Ende treten die Sohrener Schwestern im Internet unter „Kaefer Sohren“ auf, und der Streit ist beendet. mehr dazu