Archivierter Artikel vom 08.10.2014, 05:30 Uhr

Info: Die Geschichte der Hunsrückquerbahn

Ursprünglich wurde die Strecke Langenlonsheim-Simmern als Hunsrückbahn bezeichnet. Nach Einstellung des Personenverkehrs erhielt die weiterhin im Personenverkehr betriebene Strecke Boppard-Emmelshausen den Namen. Zur Unterscheidung bezeichnet man den ursprünglichen Teil heute als Hunsrückquerbahn.

Kommt sie, oder kommt sie nicht? Ob die Signale für die Reaktivierung der Hunsrückbahn eher auf Rot oder auf Grün stehen, darüber wird in Mainz und auf der Hunsrückhöhe heftig gerungen.
Kommt sie, oder kommt sie nicht? Ob die Signale für die Reaktivierung der Hunsrückbahn eher auf Rot oder auf Grün stehen, darüber wird in Mainz und auf der Hunsrückhöhe heftig gerungen.

Diese wurde etappenweise eröffnet:

6. Oktober 1889: Langenlonsheim-Simmern

15. Juli 1901: Simmern-Kirchberg

27. Oktober 1901: Simmern-Kastellaun

15. Dezember 1902: Kirchberg-Morbach

1. Oktober 1903: Morbach-Hermeskeil

1. Oktober 1906: Kastellaun-Pfalzfeld (1908 Pfalzfeld-Boppard)

16. August 1921: Teilstrecke Simmern-Holzbach

3. Juli 1922: Inbetriebnahme der gesamten Nebenbahnstrecke Simmern-Gemünden

1976 wurde der Personenverkehr Simmern-Hermeskeil eingestellt

1984 endete der Personenverkehr Langenlonsheim-Simmern.

1991 nutzte die US Army die Strecke für Militärtransporte während des Golfkriegs.

1996: Im Juni übernahm die Bahngesellschaft Waldhof zunächst den Güterverkehr auf der Strecke, im September 1998 auch die Betriebsführung.

11. Juli 1998: Stilllegung der Strecke Morbach-Hermeskeil

2003: Einstellung des Betriebs wegen Sicherheitsmängeln auf der gesamten Verbindung. Stillgelegt ist die Strecke nicht. tor