Info: Die Geschichte der Hunsrückquerbahn

Ursprünglich wurde die Strecke Langenlonsheim-Simmern als Hunsrückbahn bezeichnet. Nach Einstellung des Personenverkehrs erhielt die weiterhin im Personenverkehr betriebene Strecke Boppard-Emmelshausen den Namen. Zur Unterscheidung bezeichnet man den ursprünglichen Teil heute als Hunsrückquerbahn.

Diese wurde etappenweise eröffnet:

6. Oktober 1889: Langenlonsheim-Simmern

15. Juli 1901: Simmern-Kirchberg

27. Oktober 1901: Simmern-Kastellaun

15. Dezember 1902: Kirchberg-Morbach

1. Oktober 1903: Morbach-Hermeskeil

1. Oktober 1906: Kastellaun-Pfalzfeld (1908 Pfalzfeld-Boppard)

16. August 1921: Teilstrecke Simmern-Holzbach

3. Juli 1922: Inbetriebnahme der gesamten Nebenbahnstrecke Simmern-Gemünden

1976 wurde der Personenverkehr Simmern-Hermeskeil eingestellt

1984 endete der Personenverkehr Langenlonsheim-Simmern.

1991 nutzte die US Army die Strecke für Militärtransporte während des Golfkriegs.

1996: Im Juni übernahm die Bahngesellschaft Waldhof zunächst den Güterverkehr auf der Strecke, im September 1998 auch die Betriebsführung.

11. Juli 1998: Stilllegung der Strecke Morbach-Hermeskeil

2003: Einstellung des Betriebs wegen Sicherheitsmängeln auf der gesamten Verbindung. Stillgelegt ist die Strecke nicht. tor

Archivierter Artikel vom 08.10.2014, 05:30 Uhr