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Kirchberg

Holocaust: Dokumentation erinnert an Stolpersteinverlegung

In der Aula der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg konnten die Schüler noch einmal nachvollziehen, was sie im Rahmen eines Schulprojekts anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt Kirchberg im vergangenen Jahr an Material zusammengetragen hatten. Das Rahmenprogramm der Aktion ist in einem Buch erschienen, das gestern in der KGS vorgestellt wurde. Foto: Werner Dupuis
In der Aula der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg konnten die Schüler noch einmal nachvollziehen, was sie im Rahmen eines Schulprojekts anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt Kirchberg im vergangenen Jahr an Material zusammengetragen hatten. Das Rahmenprogramm der Aktion ist in einem Buch erschienen, das gestern in der KGS vorgestellt wurde. Foto: Werner Dupuis
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Am 7. November 2017 wurden 22 Stolpersteine verlegt, die an Schicksal von aus Kirchberg stammenden Juden erinnern sollen, die im Nationalsozialismus vertrieben oder vernichtet wurden. Eingebettet war die Aktion in eine Reihe von Veranstaltungen und Vorträgen, die von einem breit gefächerten Bündnis organisiert wurden. In der „Stolperstein AG“ hatten sich unter anderem die Kirchen, die Kooperative Gesamtschule (KGS), der Förderkreis Synagoge Laufersweiler, die Stadt Kirchberg und engagierte Bürger zusammengeschlossen.

Unter dem Titel: „Die Auslöschung jüdischen Lebens in Kirchberg/Hunsrück in der Zeit des Nationalsozialismus“ ist nun in Buchform eine Dokumentation entstanden, die am Montagmorgen in der Aula der KGS der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Jüdische Bürger Kirchbergs wurden in der Zeit der Naziherrschaft entrechtet, vertrieben, heimatlos gemacht und dem Tod preisgegeben. 85 ...