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Rhein-Hunsrück

Harte Kritik an CDU und Landrat: Haushaltsdebatte wird zum Schlagabtausch

Von Volker Boch
Die B 50 ist aus Sicht der CDU eine „Lebensversicherung“ des Kreises: Nicht nur dank der stark frequentierten Verkehrsachse stellt sich die wirtschaftliche Lage und die Gesamtsituation derzeit sehr positiv dar.  Foto: Werner Dupuis
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Die B 50 ist aus Sicht der CDU eine „Lebensversicherung“ des Kreises: Nicht nur dank der stark frequentierten Verkehrsachse stellt sich die wirtschaftliche Lage und die Gesamtsituation derzeit sehr positiv dar. Foto: Werner Dupuis

Der Kreistag Rhein-Hunsrück hat den Weg für das Haushaltsjahr 2018 frei und sich auch politisch Luft für das neue Jahr gemacht. In der letzten Sitzung des Jahres standen am Montag die wirtschaftlichen Planungen für 2018 einer Abrechnung der vergangenen Monate gegenüber. Landrat Marlon Bröhr stellte im Kreistag vor der anschließenden Verabschiedung des 156-Millionen-Euro-Planes die wesentlichen Merkmale des Haushalts heraus. Er erläuterte, wie positiv sich der Kreis entwickelt hat. So sollen die Investitionsschwerpunkte im neuen Jahr auf der baulichen Modernisierung von Schulen sowie der Ertüchtigung von Kreisstraßen und der Stärkung der digitalen Infrastruktur liegen. Der Landrat stellte in Aussicht, dass möglicherweise bereits im März im Rahmen des vom Bund geförderten Digitalprogramms mit der Ausschreibung der Arbeiten zum Breitbandausbau begonnen werden kann.

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Bröhr: Positive Entwicklungszahlen Wie gut sich der Kreis in den vergangenen zweieinhalb Jahren seiner Amtszeit entwickelt hat, zeigte Bröhr in seinen Ausführungen zum Haushalt anhand mehrerer Grafiken. So sank die Zahl der Arbeitslosen zwischen Januar 2015 und Oktober 2017 um 1,7 Prozentpunkte, während die Anzahl im Bereich sozialversicherungspflichtig Beschäftigter von Juni ...