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Dörth

Große Skulpturen sind Andreas Nehrings Leidenschaft

Nicht nur Schiffer und Fährmänner, auch Dichter und Künstler hat sie über Jahrhunderte hinweg betört – die Loreley. Nun hat sie es auch Andreas Nehring angetan. Gerade einmal knapp 15 Zentimeter ist seine Figur der Jungfrau groß, doch wenn es nach dem Dörther Künstler geht, soll sich das ändern. Seine Loreley in einer Größe von drei Metern, hergestellt aus Stahl, Stahlbeton, oder Bronze, hoch oben auf dem Fels, vielleicht auch mit E-Gitarre im Arm als perfekte Statue für den „Rockfels“ – all das könnte sich Nehring vorstellen. Denn wirklich große Skulpturen, die sind des Künstlers Leidenschaft.

Von Charlotte Krämer-Schick
Lesezeit: 3 Minuten
Schon von Weitem begrüßen den Besucher der Zähne bleckende „Höllenhund“ und der flitzende Saurier im Vorgarten des Künstlers. 2,60 Meter lang ist der „prähistorische Schlammflitzer“, doch von einer Leichtigkeit, dass er umzufallen droht. „Den habe ich aus ganz dünnem Edelstahlblech geschweißt“, erzählt Nehring. Ein paar Meter weiter schaut ein „ratloser ...