Hunsrück

Fund zehn toter Katzen im Hunsrück gibt Rätsel auf: Kreisverwaltung und Polizei bitten um Hinweise

Das Veterinäramt des Rhein-Hunsrück-Kreises und die Polizeiinspektion Simmern bitten erneut um Unterstützung: Nachdem am 23. Oktober vier tote Katzenbabys in einer blauen Mülltüte in Reckershausen und am 31. Oktober weitere vier tote Katzen in einer Kiste in der Nähe des Ortes Roth aufgefunden wurden, wurde nun erneut eine Tüte mit zwei toten Jungkatzen gefunden.

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In dieser Einkaufstasche befanden sich die toten Jungkatzen, die an der L 226 bei Wüschheim gefunden wurden.  Foto: Kreisverwaltung
In dieser Einkaufstasche befanden sich die toten Jungkatzen, die an der L 226 bei Wüschheim gefunden wurden.
Foto: Kreisverwaltung

Eine aufmerksame Autofahrerin hatte die zwei toten Jungkatzen am vergangenen Mittwoch in einer REWE-Einkaufstasche entdeckt, die am Straßenrand der L 226 bei Wüschheim abgelegt war (wir berichteten). Hierbei handelte es sich um zwei weiß-graue Jungkatzen im Alter von circa 3 bis 4 Monaten, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Die Katzen waren erst seit wenigen Stunden tot und offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben.

Tiere wurden erschlagen

Das Veterinäramt vermutet aufgrund der Auffindesituation sowie des Aussehens und des Zustands der Katzen einen Zusammenhang mit den beiden vorhergehenden Totfunden. Die pathologischen Untersuchungsbefunde des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz ergaben, dass die acht Katzen aus den ersten beiden Funde erschlagen worden sind.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück und die Polizeiinspektion Simmern bitten die Bevölkerung um Unterstützung: „Wo werden diese Katzen vermisst? Wer kann sachdienliche Hinweise in Bezug auf den Besitzer und die Entsorgung der Katzen geben?“, fragen sie. Hinweise können gegeben werden per E-Mail an vetamt@rheinhunsrueck.de, bei Anja Fieweger unter Tel. 06761/828 10, bei Kathrin Emmerich unter Tel. 06761/828 13 oder an die Polizeiinspektion Simmern unter Tel. 06761/9210 oder per E-Mail an pisimmern@polizei.rlp.de. red

Archivierter Artikel vom 25.11.2022, 14:08 Uhr