Archivierter Artikel vom 10.09.2019, 18:12 Uhr
Kirchberg/Rhein-Hunsrück

Feierlicher Spatenstich: RHE startet Bau einer innovativen Biogasanlage

Aus Küchen- und Nahrungsabfällen will die Rhein-Hunsrück Entsorgung (RHE) zukünftig umweltfreundliches Biogas erzeugen. Den ersten Spatenstich für den Bau der Bioabfallvergärungsanlage setzten am gestrigen Nachmittag neben Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese auch Landrat Marlon Bröhr und Thomas Lorenz, geschäftsführender Vorstand der RHE.

Charlotte Krämer-Schick
Gut gelaunt und in Vorfreude auf einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität im Rhein-Hunsrück-Kreis führten der Bauherr, die Vertreter der Kommunen, des Landes und der ausführenden Firmen den ersten Spatenstich in Kirchberg aus.  Foto: Werner Dupuis
Gut gelaunt und in Vorfreude auf einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität im Rhein-Hunsrück-Kreis führten der Bauherr, die Vertreter der Kommunen, des Landes und der ausführenden Firmen den ersten Spatenstich in Kirchberg aus.
Foto: Werner Dupuis

Griese zeigte sich begeistert von dem Vorhaben, denn der Kreis könne so künftig nicht nur knapp 2500 Tonnen CO2 einsparen, die Anlage trage auch zur Netzstabilität und zur dezentralen Energiewende in der Region bei.

„Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, wird das aus Bioabfällen erzeugte und gespeicherte Biogas über ein Blockheizkraftwerk in Strom umgewandelt und flexibel ins Netz eingespeist“, erläuterte Griese. Diese innovative und in Deutschland einzigartige Anlage sei eine Blaupause für die Energiewende. Das Umweltministerium fördert die Anlage, die insgesamt mehr als 12 Millionen Euro kosten wird, mit insgesamt 1,5 Millionen Euro (weiterer Bericht folgt).