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Simmern

Fall Abuev scheint endgültig gelöst zu werden

Von Volker Boch
Lösung in Sicht: Mit den jetzt angekündigten Pässen dürfte sich ein entscheidendes Mosaiksteinchen finden, damit der Streit um das Aufenthaltsrecht der Familie Abuev endgültig beigelegt werden kann.
Lösung in Sicht: Mit den jetzt angekündigten Pässen dürfte sich ein entscheidendes Mosaiksteinchen finden, damit der Streit um das Aufenthaltsrecht der Familie Abuev endgültig beigelegt werden kann. Foto: Werner Dupuis

Eine positive Wendung ergab sich kurz vor Weihnachten im „Fall Abuev“. In dem langwierigen Streit um das Aufenthaltsrecht eines aus Tschetschenien stammenden Vaters und dessen vier Kindern scheint eine endgültige Lösung in Sicht.

Lesezeit: 3 Minuten
Wie die Kreisverwaltung mitteilt, hat sich im Fall der Familie Abuev „aktuell eine sehr positive Entwicklung ergeben“ – die letzten noch ausstehenden Pässe für die Familie sind offensichtlich auf dem Weg. Damit kann die Familie wohl dauerhaft in Deutschland bleiben. Monatelang hatte der Fall Abuev im Kreis und über die Region ...
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Volker Boch zum Fall Abuev

Positiver Ausgang für die Beteiligten

Es gab viel Ärger im Fall Abuev, der in Teilen auch in unserer Zeitung dargelegt worden ist. Von Beginn an war dieser Fall besonders gelagert und kein klassischer Streit um Asylrecht. Seit mehr als fünf Jahren lebt die Familie in Deutschland, gilt als gut integriert, die älteste Tochter hat im Sommer eine Ausbildung begonnen, es gibt Perspektiven für einen langfristigen positiven Aufenthalt in Deutschland – und einen Rechtsanspruch nach dem Aufenthaltsrecht. Dies ist durch die jetzt angekündigten Pässe untermauert. Der Fall scheint endgültig gelöst werden zu können.

Viele Bürger haben sich für diese Lösung eingesetzt, beim VfR Simmern, in der Kirchengemeinde – und auch in der Verwaltung. Ohne dieses Engagement wäre die Familie wohl längst nicht mehr in Deutschland. Für diese Unterstützung hat sich Familie Abuev schon im Sommer, nachdem im Kreisrechtsausschuss ein Kompromiss gefunden worden war, bedankt. Jetzt hofft sie darauf, dass die angekündigten Pässe bald folgen – und Ruhe einkehren kann.

Der Fall hat viel aufgewühlt und für Unmut gesorgt. Es gab Streit, der auch geführt werden musste – und nun eine Lösung, die für alle Beteiligten positiv wirken kann.

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